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Baugeschichte

Der Nordflügel des Neukirchener Franziskanerklosters wurde 1720 nach Plänen des Franziskanerbruders Philipp Plank errichtet. Im Erdgeschoss waren eine Brauerei, Werkstätten und sonstige Nebenräume untergebracht. Das Obergeschoss enthielt Räume für eine philosophische Studienstätte, Krankenzimmer und eine Hauskapelle. Patronin des Hauses war die heilige Katharina von Alexandrien, die Patronin der Philosophen.

Aus dieser Zeit stammt noch ein besonderes Juwel, die alte Klosterbibliothek. Sie ist erhalten geblieben, nachdem das Kloster als sog. Aussterbekloster die Säkularisation 1803 fast unbeschädigt überstand.  Der wertvolle Buchbestand umfasst Werke vom frühen 16. bis zum 20. Jahrhundert.

 

Das damalige Bauvorhaben wurde durch eine beispielhafte Spendenaktion der bäuerlichen Bevölkerung von Neukirchen und der umliegenden Gemeinden unterstützt. Von daher rührt auch die auffallende Verbundenheit der Menschen im Hohenbogenwinkel mit „ihrem Franziskanerkloster“ bis auf den heutigen Tag. 

 



 

Schlagzeilen

Führungen durch den Klostergarten der Franziskaner: Sonntag und Donnerstag von Mai bis Anfang Oktober um 16.00 Uhr

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Haus zur Aussaat - Begegnungszentrum Neukirchen beim Heiligen Blut - Tel. 0049 (0)9947 / 90 28 85.